[BILD: Porzer Wappen]

Germania-Siedlung

 Nahe bei der S-Bahn-Station Porz(Rhein), in Richtung Porzcity, liegt links die Zufahrtsstraße zu den ehemaligen Vereinigten Glaswerken (VEGLA) und der Germania-Siedlung. Sie umfasst die Glasstraße, die Germaniastraße, den Concordiaplatz und Teile der Bahnhofsstraße.

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  Die mit Feldbrandziegeln gemauerten - und individuell verzierten - Häuser im gemütlichen belgischen Stil strahlen Behaglichkeit aus. Trotz der Nähe zum Bahnhof lebt es sich recht ruhig in der Germaniasiedlung. Und dazu ist man auch noch gut angebunden; 4 Minuten zur S-Bahn Porz(Rhein), 6 Minuten zur Straßenbahnhaltestelle Porz Markt, 5 Minuten bis zur Fußgängerzone und 10 Minuten zu den Schiffsanlegern.

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Die Gemeinschaftsgärten der Germaniasiedlung

Die ehemaligen Gemeinschaftsgärten zwischen den Häusern sind heute aufgeteilt. Mittlerweile sind sie ein kleines grünes Paradies geworden!

Gartenstadt Köln-Porz Süd

 Auf dem ehemaligen Fabrik-Gelände der VEGLA westlich der Glasstraße ist zwischen 2006-2009 die "Gartenstadt Köln-Porz Süd" entstanden, welche hauptsächlich aus Einfamilienhäuser besteht. Zum Glück ist der ruhige Charakter der Germania-Siedlung erhalten geblieben.

Geschichte

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Die ersten Häuser in der Bahnhofstraße

 Der belgische Konzern "Société Anonyme des Glaces Nationales Belges" beschloß 1899 ein Zweigwerk in Porz zu errichten. Im Februar 1901 lief die Produktion der neu gegründeten Spiegelglaswerke Germania an. Die ersten Häuser der Germaniasiedlung wurden sogar schon im Jahre 1900 für die ausländischen Facharbeiter fertiggestellt. Die Infrastruktur mit Trinkwasserleitung, Kanalnetz und eigener Stromversorgung war unter damaligen Gesichtspunkten vorbildlich.

BILD: Treppenhaus und Fenster

Ein originales Treppenhaus und Fenster in der
Glasstraße

 Seit Ende der siebziger Jahre ist die Siedlung unter Denkmalschutz gestellt worden, da sie mit den Direktorenvillen und den Ingenieur-Häusern am Concordiaplatz, den Meisterhäusern in der Germaniastraße und den Arbeiter- und Angestelltenhäusern in der Glasstraße eine der wenigen erhaltenen sozial gestaffelten Arbeitersiedlungen in Köln ist.

Der Name

Die Arbeitersiedlung hat ihren Namen von den Germania Spiegelglaswerken, die diese Siedlung für ihre Facharbeiter bauen ließen.


Abbildungen:

[1] Porzer Wappen, aus "Unser Porz", Heft 2, 1961
[2-3] Ansichten Germania-Siedlung, fotografiert von H. Felder, Juni 2005
[4] "Verkaufsangebot der Werkswohnanlage in Köln-Porz" von der Dr. Lübke GmbH, 197?
[5] Innenansichten Glasstraße, fotografiert von H. Felder, Sommer 2004

Quellen:

[1] "Kulturpfade - Stadtbezirk 7" vom Stadtkonservator und dem Presse + Informationsamt, 199?
[2] "Verkaufsangebot der Werkswohnanlage in Köln-Porz" von der Dr. Lübke GmbH, 197?
[3] "Rechtsrheinisches Köln" Band 12, 1986

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letzte Änderung: 25.08.2005